Buchvorstellung

Kategorie: Veranstaltungen

Schmit Nichts gehoert der Vergangenheit an Umschlag Cover 500Vorstellung des Buches von Franz-Josef Schmit am 13.April, 19:00 Uhr in der Altstadtbuchhandlung Wittlich, Burgstr. 36

Eintrittskarte 10,00 €,
erhältlich  bei der Altstadtbuchhandlung,

Tel.: 06571 96023,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Buch erscheint am 06.04.22 im Rhein-Mosel Verlag Zell,

ISBN 978-3-89801-387-1, 25,00 €, 360 Seiten

Franz-Josef Schmit , geboren 1954,  war Lehrer für Deutsch und Ethik am Cusanus Gymnasium Wittlich. Er ist Mitarbeiter im Arbeitskreis "Jüdische Gemeinde Wittlich" und einer der Mitgestalter und Autoren dieser Internetseite. Von ihm gibt es bereits mehrere Bücher zur NS-Geschichte von Wittlich und zur ehemaligen jüdischen Gemeinde Wittlichs.

"Die Kriegsverbrecherlobby"

Kategorie: Veranstaltungen

Vortrag von Dr. Felix Bohr zum „Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus“

Zum „Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus“ am 27. Januar 2022 um 19 Uhr haben das Kulturamt der Stadt Wittlich, das Emil-Frank-Institut und der Arbeitskreis „Jüdische Gemeinde Wittlich“ den aus Trier stammenden Redakteur des Nachrichtenmagazins „DER SPIEGEL“, Dr. Felix Bohr, in die Kultur- und Tagungsstätte Synagoge eingeladen, über den Umgang mit Kriegsverbrechern nach 1945 zu referieren.

Vorher findet ein ökumenischer Gottesdienst in der Kirche St. Paul, Wittlich-Wengerohr, um 18 Uhr statt.

Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg waren in zahlreichen westeuropäischen Ländern NS-Kriegsverbrecher inhaftiert. Im Zuge der Westbindung der Bundesrepublik wurden die meisten von ihnen entlassen. Lediglich in Italien und den Niederlanden verblieben insgesamt fünf Deutsche im Gefängnis: der SS-Mann Herbert Kappler, als Kommandeur der Sicherheitspolizei verantwortlich für das Massaker in den Ardeatinischen Höhlen, sowie die „Vier von Breda“, die maßgeblich an der Ermordung der niederländischen Juden beteiligt gewesen waren. Hochrangige deutsche Politiker, unter ihnen die Bundeskanzler Brandt und Schmidt, setzten sich für ihre Freilassung ein. In der Bundesrepublik formierte sich eine einflussreiche Interessenvertretung für die im Ausland inhaftierten NS-Täter, die intensive Hilfe leistete.
Felix Bohr, geboren 1982 in Trier, ist Historiker und Journalist. Er hat Geschichte und katholische Theologie in Berlin und Rom studiert und wurde in Göttingen über die bundesdeutsche „Kriegsverbrecherlobby“ promoviert. Er arbeitet als Redakteur im Geschichtsressort des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL.


Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei.

Zu beachten sind die am 27. Januar 2022 gültigen Vorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Ein aktueller Impfnachweis wird mit Sicherheit notwendig sein.
Weitere Informationen unter 06571/1466-0 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Kategorie: Veranstaltungen

Die Veranstaltungen anlässlich des internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus, am 27. Januar 2021, fallen wegen der Coronapandemie aus. In einem Artikel im Trierischen Volksfreund.hat sich Dr. Marianne Bühler anlässlich des Tages mit dem Leben der Fremarbeiterinnen und Fremdarbeiter während der Zeit des Nationalsozialismus in der Stadt befasst. Es waren über 200 Menschen, deren Schicksal  weitgehend unbekannt ist. 


Dieter Burgard: "Alles im Laufschritt". Das KZ-Außenlager Wittlich, 1994
Adalbert Rosenbaum: Das Frauenstraflager Flußbach - Vollzugspersonal und Gefangene, in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte, 27. Jg., 2001, S. 415 - 461.
Wolfgang Schmitt-Kölzer: Bau der Reichsautobahn in der Eifel (1939-1941/42): Eine Regionalstudie zur Zwangsarbeit

 

Die IG Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz

Kategorie: Veranstaltungen

Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus

Ausstellung vom 12. Januar bis 10. Februar 2021
Volkshochschule Trier, Domfreihof 1 B, 54290 Trier

17. Februar bis 28. März 2021
Universitätsbibliothek Trier, Universitätsring 15, 54296 Trier

Der Chemiekonzern IG Farben ließ ab 1941 in unmittelbarer Nähe zum Konzentrationslager Auschwitz eine chemische Fabrik zur Produktion von Buna errichten, einem für die Kriegswirtschaft wichtigen synthetischen Kautschuk. Neben deutschen Fachkräften setzte das Unternehmen auf der riesigen Baustelle tausende von Häftlingen aus dem KZ Auschwitz ein, außerdem Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus ganz Europa. Mit der SS arbeiteten die IG-Farben-Manager eng zusammen. Für die ständig steigende Zahl von KZ-Häftlingen errichteten sie 1942 gemeinsam mit der SS das firmeneigene Konzentrationslager Buna-Monowitz. Tausende Häftlinge kamen auf der Baustelle zu Tode oder wurden in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau
ermordet, sobald sie nicht mehr arbeitsfähig waren.


Die Ausstellung des Fritz Bauer Instituts zeichnet Entstehung, Alltag und Auflösung des KZ Buna-Monowitz nach.


Kooperation der Universität Trier, AG Frieden, VHS Trier, Katholische Hochschulgemeinde Trier, Evangelische Studentinnen- und Studentengemeinde Trier und Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Mahnwache am 09.November 2020

Kategorie: Veranstaltungen

In Wittlich findet seit über 30 Jahren am 9. November eine Mahnwache zum Gedenken an den Novemberpogrom 1938 statt. Der Arbeitskreis „Jüdische Gemeinde Wittlich“ verzichtet in diesem Jahr wegen der steigenden Coronainfektionen auf diese Form des Gedenkens.

Die Ereignisse des 9. und 10. November 1938, als in Deutschland Synagogen gestürmt, verwüstet oder abgebrannt wurden, sollen aber nicht in Vergessenheit geraten. Der Arbeitskreis lädt deshalb dazu ein, dass Menschen aus Wittlich und Umgebung, denen das Gedenken wichtig ist, am 9. November im Lauf des Tages am Mahnmal neben der ehemaligen Wittlicher Synagoge ein Grablicht (keine tropfenden Kerzen!) aufstellen.

Thoraschrein Synagoge wb 500 908

Aufruf zur Mahnwache

Kategorie: Veranstaltungen

Gemeinsam gegen Antisemitismus und Rechtsradikalismus


Am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, dem 9. Oktober 2019, kam es in Halle, 74 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, zu einem grausamen und beschämenden Anschlag auf die Synagoge in Halle.
68 jüdische Brüder und Schwestern sind nur knapp dem Tod durch einen rechtsextremistisch und antisemitisch motivierten Terroranschlag entkommen. Nur eine massive Eingangstür verhinderte, dass 68 Jüd*innen in Deutschland brutal ermordet wurden.
Zwei Menschen, Jana L. und und Kevin S., wurden nach dem Anschlag auf die Synagoge vom Täter ermordet; weitere zum Teil schwer verletzt.
Der Anschlag von Halle zeigt einmal mehr, dass antisemitisches und rechtsradikales Gedankengut in Deutschland längst kein Einzelfall mehr ist.
In Solidarität mit unseren jüdischen Mitbürger*innen und im Gedenken der Opfer rufen die Fachstelle Plus für Kinder- und Jugendpastoral Marienburg und Wittlich, der Bezirk Mittelmosel der dpsg Trier, …

zur Mahnwache am 9. Oktober 2020 auf.

Beginn: 9. Oktober 2020, 17:00 Uhr
Ende: 9. Oktober 2020, 18:00 Uhr
Ort: Ottensteinplatz, 54516 Wittlich

Veranstalter/ Mitveranstalter:

Fachstelle für Kinder und Jugendpastoral Marienburg und Wittlich (c/o
Philipp Kirsch/ Lorenz Müller, Alberostr.10, Wittlich- Bombogen
Ak jüdische Gemeinde Wittlich,
Ak Willkommenskultur im Dekanat Wittlich,
DPSG Bezirk Mittelmosel,
BDKJ Regionalversammlung Mittelmosel, Aktion 3% Föhren e.V.

Den jüdische Friedhof in Wittlich kennenlernen

Kategorie: Veranstaltungen

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Am ersten Septemberwochenende bieten das Emil-Frank-Institut und der Arbeitskreis "Jüdische Gemeinde Wittlich" wieder Führungen auf dem Jüdischen Friedhof Wittlich an.

Wegen der Notwendigkeit die Teilnehmerzahl aufgrund der Corona-Bedingungen zu begrenzen sind zwei Führungen vorgesehen:

Freitag, 4. September um 16.30 Uhr und

Sonntag, 6. September um 14.30 Uhr.

Treffpunkt ist jeweils auf dem Parkplatz am Sportzentrum. Die Führungen dauern (einschließlich Weg zum und vom Friedhof) ca 1,5 bis 2 Stunden.

 

Unbedingt erforderlich ist eine Anmeldung beim Emil-Frank-Institut. Telefonisch unter der Nummer 06571-260124 oder schriftlich ans Institut: 54561 Wittlich Schlossstr. 10.


Hinweis (bitte beachten)

Foto:Werner Bühler, bearb. Hans Wax

Der jüdische Friedhof in Wittlich

Kategorie: Veranstaltungen

Auf jüdischen Spuren

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Der Arbeitskreis "jüdische Gemeinde Wittlich", das Emil Frank Institut laden zum Auftakt der Woche der Brüderlichkeit zu einer Führung mit Werner Bühler , Diplomtheologe, über den jüdischen Friedhof Wittlich ein.

Sonntag, 8. März 2020, 14:30 Uhr

Treffpunkt: 14:30 Uhr am Parkplatz Sportzentrum 

Anmeldung nicht erforderlich. Auskunft:  06571 260124


Hinweis (bitte beachten)

Foto:Werner Bühler, bearb. Hans Wax

Jüdische Flüchtlinge in Shanghai

Kategorie: Veranstaltungen

Montag, 27. Januar 2020, 18:00

Eröffnung der Ausstellung des Konfuziusinstituts der Universität Trier mit Ergänzungen zu Juden aus der Region Wittlich, welche das Exil in Fernost wählen mussten.

Ort : Autobahn- und Radwegekirche St. Paul in Wittlich-Wengerohr

Dauer der Ausstellung: 27. Januar bis 19. Februar,
geöffnet  täglich von 9:00 - 18:00 Uhr


Dienstag, 4. Februar 2020 ,19.00 Uhr

im Rahmen der Ausstellung wird der Film gezeigt:

„Vom Rhein zum Jangtse - Überleben in Shanghai“, 

Der Autor und Regisseur, Dietmar Schulz, ehemaliger ZDF-Korrespondent in China und Israel wird den Film präsentieren und steht  anschließend für ein Gespräch zur Verfügung.

Ort: Autobahn- und Radwegekirche St. Paul in Wittlich-Wengerohr


Mittwoch, 19. Februar 2020 um 17.00 Uhr

Führung durch die Ausstellung mit dem Geschäftsführer des Emil-Frank-Institutes, René Richtscheid


Aus Wittlich waren Arthur Feiner und seine Schwester Thekla nach Shanghai/China ausgereist. Informationen zu Arthur Feiner

Veranstalter: Emil Frank Institut, Wittlich, "Förderverein Autobahn- und Radwegkirche St. Paul Wittlich e.V." 

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